Antwort der Initiatorin zur Petition „Tempo runter – Zwischenahner Straße“

Am 16. Juni 2026 hat der OBV Ocholt-Howiek eine Stellungnahme zur Online-Petition „Tempo runter – Zwischenahner Straße“ veröffentlicht und darin insbesondere die nachträglichen Änderungen am Petitionstext sowie die gewählte Vorgehensweise kritisch eingeordnet.

Die Initiatorin der Petition, Karin Reil, hat uns hierzu inzwischen eine ausführliche Antwort zukommen lassen.

Da uns ein transparenter und fairer Umgang mit unterschiedlichen Positionen im Ort wichtig ist, möchten wir auch ihrer Sichtweise Raum geben und veröffentlichen ihre Stellungnahme nachfolgend.

Wichtig ist uns dabei:
Die Veröffentlichung dieser Antwort stellt keine Änderung unserer bisherigen Position zur Petition dar. Der OBV unterstützt die Online-Petition nicht und macht sich deren Forderungen oder die damit verbundenen Aktionen nicht zu eigen.

Unser Anliegen bleibt es, Themen wie Verkehrssicherheit, Lärmbelastung und die Situation entlang der Zwischenahner Straße sachlich zu begleiten und Anliegen aus der Bevölkerung über die dafür vorgesehenen Wege einzubringen.

Stellungnahme von Karin Reil

Als Anwohnerin, die seit 35 Jahren an der Zwischenahner Straße lebt, liegt mir unser Ort und die Lebensqualität hier sehr am Herzen.

Auf die Kritik des OBV Ocholt-Howiek möchte ich im Sinne einer vollständigen Meinungsbildung aller Bürgerinnen und Bürger wie folgt antworten:

Zu den Textänderungen innerhalb der Petition:
Für die nachträglichen Ergänzungen ohne direkten Transparenzhinweis entschuldige ich mich aufrichtig. Die Petition entstand im April spontan aus meinem persönlichen Ärger über Lärm und Raser.

Beim anschließenden Unterschriftensammeln von Haustür zu Haustür haben mir jedoch viele Nachbarn ihre Sorgen geschildert – von fehlenden Hinweisen auf den Schulweg über gefährliche Einmündungen bis hin zu klappernden Gullideckeln.

Ich wollte diese Anliegen unserer Mitbürger abbilden. Deshalb habe ich die Petition um diese konkreten Punkte ergänzt.

Die Kernforderung „Tempo runter – Zeige dich solidarisch“ wurde nie geändert.

Ich lerne daraus und werde Updates künftig direkt und transparent kennzeichnen.

Zu den offiziellen Behördenwegen:
Dass die regulären Wege über die Gemeinde parallel laufen, ist gut und richtig.

Die Online-Petition soll diese Arbeit keineswegs stören. Sie soll vielmehr als Rückenwind aus der Bevölkerung dienen und zeigen, wie groß der Wunsch nach Veränderungen vor Ort ist.

Lärm macht krank, und wir wollen hier wieder möglichst stressfrei leben können.

Herzliche Grüße
Karin Reil

Mit der Veröffentlichung dieser Stellungnahme möchten wir die unterschiedlichen Sichtweisen zu diesem Thema transparent darstellen.

Unsere bereits veröffentlichte Position zur Petition bleibt davon unberührt.


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